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Feuersbrunst fordert Todesopfer
Doch die Hoffnungen zerschlugen sich, als Feuerwehrmänner mit Hilfe eines Kranes in das Zimmer des Opfers gelangten und ihn dort fanden. Auf normalem Weg war das Zimmer im Obergeschoss nicht zu erreichen, da sämtliche Aufgänge von den Flammen vollständig zerstört worden waren. Und genau wie die Feuerwehrleute nicht hinauf gelangen konnten, hatte der Mann auch keine Chance, sein Zimmer zu verlassen. Der verheerende Brand war nach Angaben der Polizei um kurz nach 8 Uhr ausgebrochen. Bereits wenig später heulten in der Jeetzelstadt die Sirenen. Als klar wurde, dass die Dannenberger Einsatzkräfte allein das Feuer nicht würden unter Kontrolle bringen können, alarmierte die Einsatzleitstelle weitere zwöllf Wehren. Ausserdem forderte man die Drehleitern der Feuerwehren aus Uelzen und Salzwedel an, da allein mit den Leitern der Dannenberger und Lüchower Feuerwehren ein Löschen der Flammen kaum möglich gewesen wäre, erläuterte später Kreisbrandmeister Uwe Schulz. Insgesamt 15 Wehren und das Rote Kreuz waren im Einsatz, insgesamt rund 300 Männer und Frauen. “Die Löscharbeiten mussten grötenteils unter Atemschutz stattfinden. Und da diese Arbeit für die Einsatzkräfte sehr anstrengend ist, war die große Zahl nötig, um die Männer und Frauen regelmäig austauschen zu können”, erklärte Schulz. Ausserdem habe man auch ein gewisses Kontingent als Reserve bereitgehalten, für den Fall, dass das Feuer noch auf weitere Gebäude übergreifen würde. “Die Dannenberger Innenstadt ist eng bebaut. Und bei dem starken Wind war diese Gefahr nicht zu unterschätzen.” Daher holten Angestellte der Samtgemeinde, Polizei und Feuerwehrleute auch die Bewohner der angrenzenden Gebäude aus ihren Häusern und Wohnungen. “Als Sicherheitsmassnahme”, betonte Dannenbergs Stadtdirektor Jürgen Meyer. Eine Evakuierung der kompletten Innenstadt oder weiterer, nicht unmittelbar an das Hotel grenzenden Gebäude sei jedoch nicht nötig gewesen, so Meyer. “Zwar war die Rauchentwicklung stark, es reichte jedoch völlig aus, die Anwohner aufzufordern, ihre Fenster geschlossen zu halten.” Was nun aus dem “Ratskeller” wird, steht noch nicht fest. Das durch das Feuer und die Löscharbeiten stark einsturzgefährdete Gebäude steht unter Denkmalschutz. “Ob es wieder hergestellt wird oder ob es abgerissen werden muss, das müssen Sachverständige entscheiden”, heißt es aus dem Dannenberger Rathaus. Klar ist jedoch, dass der Schaden in die Hunderttausende geht. “Allein der Abriss würde rund 300000 Euro kosten, wenn das nötig sein sollte.” Die Kosten für einen Wiederaufbau des rund 200 Jahre alten, historischen Gebäudes lägen noch ungleich höher. Derzeit noch unklar ist die Brandursache. Zwar ermitteln bereits seit Sonnabend Spezialisten der Polizei, Ergebnisse gebe es aber noch nicht, so ein Beamter auf Nachfrage der EJZ. Die beiden bei dem Brand leicht verletzten Personen - der Hoteleigentümer und ein weiterer Hotelgast, der sich auf das Dach eines Anbaus retten konnte - sind mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Stadtdirektor Jürgen Meyer dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr und DRK für “ihren Mut bei dem gefährlichen Einsatz und für ihre Einsatzbereitschaft”. Der Brand habe allerdings auch gezeigt, dass die schon lange geforderte neue Drehleiter für die Feuerwehr dringend benötigt werde. “Solche Schadenslagen zeigen berdeutlich, wie wichtig das ist”, betonte Meyer. Bericht von der Elbe Jeetzel Zeitung vom 15.01.2007 |
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Hier einige Eindrücke vom Ratskellerbrand |
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Fotos von R.Groß EJZ |
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Fotos vom Kreispressewart Johann Fritsch |
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Fotos von der FF Dannenberg |
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Hier finden Sie noch einige Videos http://de.youtube.com/watch?v=rmZlP_3gN-s&NR=1 |
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Fotos von der FF Hitzacker |
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Eingesetzte Feuerwehren im Überblick |
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Allen eingesetzten Kräften noch einmal recht Herzlichen Dank für die Unterstützung! |
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