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rg Dünsche. Es war ein Inferno: Ein Feuer hat gestern Nachmittag in Dünsche einen Viehstall und mehrere angrenzende Gebäude vernichtet. In den Flammen verbrannte und erstickte eine noch nicht bekannte Anzahl Rinder und Kälber qualvoll, weitere Tiere mussten von mehreren hinzugerufenen Tierärzten getötet werden - ihre Verbrennungen waren zu stark, sie lagen zum Teil minutenlang schreiend in den schwelenden Stallungen. Wegen der furchtbaren Szenen, die sich den eingesetzten Feuerwehrleuten boten, forderte die Einsatzleitung auch Notfallseelsorger an den Unglücksort im Dünscher Rundling.
Die Löscharbeiten wurden durch dichten Rauch behindert. Kein Wind rührte sich, so dass der gesamte Hof, der dem bekannten Rinderzüchter Jürgen Hintze gehört, wie in Nebel eingehüllt lag. Die Rauchsäule stieg gegen 17.30 Uhr fast kerzengerade nach oben, so dass sie bis in den Lüchow-Dannenberger Südkreis zu sehen war. Auch die Hitze von an die 30 Grad erschwerte die Arbeiten: Die Feuerwehrleute, die unter Atemschutz arbeiteten, mussten schneller als gewöhnlich abgelöst werden, so dass es nötig wurde, weitere Wehren mit frischen Kräften nachzualarmieren.
Die Frauen und Männer arbeiteten bis an den Rand der Erschöpfung. Wegen der Gefahr, die durch die Löscharbeiten an sich, aber auch wegen der besonderen Umstände, die am Unglücksort herrschten, standen zahlreiche Rettungs- und Bereitschaftskräfte des DRK bereit. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden, noch während des Einsatzes nahmen Beamte der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Am Abend, so ein Ermittler, ließ sich jedoch noch nichts sagen. Der Sachschaden gehe in die Hunderttausende Euro, so eine erste Schätzung. Zwar gelang es den Feuerwehren, ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohngebäude und andere angrenzende Häuser zu verhindern, der Stall und die Nebengebäude brannten jedoch vollständig nieder oder aus. Bericht EJZ vom 21.07.2010 R. Groß |
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Fotos: Pressereferentin Nadine Hebecker |
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Fotos: Geerd-Theilen Wykhoff FF Lüchow |
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