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Nur noch Schutt und Asche Feuer in Groß Heide zerstört Wirtschaftsgebäude
rg Groß Heide. Ein Feuer hat am Sonntagabend eine Scheune in Groß Heide zerstört. Ein angrenzendes Wohnhaus wurde durch die Flammen, den Qualm und die notwendigen Löscharbeiten beschädigt. Ursache für das Feuer war höchstwahrscheinlich ein Blitzschlag. Die Sirenen hatten in Jameln, Schaafhausen, Dannenberg, Volkfien und Groß Heide um 18.44 Uhr geheult und rund 140 Einsatzkräfte zu dem Feuer gerufen. Die Bewohner des Hauses hatten sich selbst in Sicherheit bringen können, doch ihr Hund wollte sein Zuhause nicht verlassen und musste von einem Dannenberger Feuerwehrmann unter Atemschutz aus dem Haus gerettet werden. Nach etwas mehr als einer Stunde hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Die Scheune war allerdings nicht mehr zu retten gewesen: Sie stürzte während der Löscharbeiten komplett ein, zurück blieben nur Schutt und Asche. Dannenbergs Gemeindebrandmeister Erhard Burmester lobte den Einsatz der Groß Heider Wehr, die zuerst am Brandort angekommen war und den ersten Löschangriff vornahm. „Die Kameraden haben alles richtig gemacht und den Schwerpunkt auf die Sicherung des Hauses gelegt, damit die Flammen nicht übergreifen“, resümierte Burmester. Dennoch: Ohne die neue Drehleiter der Feuerwehr Elbtalaue wäre wohl auch das Wohnhaus abgebrannt, vermutete Burmester. „Mit der Leiter und dem Wasserwerfer darauf konnten wir ganz gezielt eine Sperre errichten und viel Wasser dahin bringen, wo es gebraucht wurde, um ein Übergreifen zu verhindern.“ Ob es tatsächlich ein Blitz war, der die Scheune in Flammen aufgehen ließ, ist noch nicht endgültig geklärt. Zeugen berichten jedoch übereinstimmend von einem Blitzschlag, der in Groß Heide niederging. Der angerichtete Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf wie über 100 000 Euro. Text und Bilder Rouven Groß EJZ |
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Fotos Feuerwehr Jameln |
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