Einsatz 19.10.2007

Scheunenbrand in Gülden

rg Gülden. Dass die Scheune nicht mehr zu retten sein würde, war schon den ersten Feuerwehrleuten klar, die am Ort des Geschehens eintrafen. Das große Gebäude aus Stein und Holz stand in der Nacht zu gestern komplett in Flammen, Funken und glühende Holzstücke in Tischtennisballgröße schossen aus dem zerborstenen Dach bis zu 100 Meter hoch in den Nachthimmel, und im Inneren der land- und forstwirtschaftlich genutzten Halle knallte es in einem fort.
 

So zielten dann die schnell angesetzten Löschangriffe auch neben der direkten Brandbekämpfung auf das Sichern der bedrohten Nachbargebäude - ein Stall und ein Wohnhaus.

Rund 100 Einsatzkräfte gleich mehrerer Nordkreis-Wehren waren der Alarmierung um kurz nach 1 Uhr am Morgen gefolgt und in Gülden angerückt, um die dortige Wehr zu unterstützen. Darunter auch Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes, die zur Sicherheit der Feuerwehrleute bereitstanden. Auch Zerniens Bürgermeister Heinz Schulz kam, um für die Löscharbeiten die Straßenbeleuchtung wieder einzuschalten. Doch der Löscherfolg ließ zunächst auf sich warten: Zu heiß war das Feuer, das vor allem durch vor und in der Scheune gelagertes Holz und die hölzerne Dach- und Vordachkonstruktion gespeist wurde. Das große Vordach stürzte um 1.30 Uhr mit großem Getöse ein, das Dach und Teile des Giebels folgen wenig später. Endgültig unter Kontrolle brachten die Feuerwehrkräfte das Flammeninferno nach gut einer Stunde, die Nachlösch- und Sicherungsarbeiten an dem völlig zerstörten Gebäude dauerten jedoch noch bis in den Morgen. Wie hoch der entstandene Sachschaden genau ist, lasse sich noch nicht “bis ins Detail” feststellen, hieß es von der Feuerwehr. Dazu müsse erst ermittelt werden, was alles in der großen Scheune und der darin im Ausbau befindlichen Wohnung gelagert wurde. Man gehe jedoch davon aus, dass er über 200000 Euro liegen werde. Zur Brandursache konnten bislang weder die Feuerwehr noch die untersuchende Polizei etwas sagen. Die Ermittlungen, die “in alle Richtungen geführt werden” so ein Sprecher, dauern noch an.

Bericht EJZ

 

 

 

 

 

Fotos von der Pressereferentin Nadine Düver

Im Einsatz waren folgende Feuerwehren

Gülden

Mützingen

Karwitz

Dannenberg

Kiefen

DRK Bereitschaft

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