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rg Predöhlsau. Das Unglück war schon von Dannenberg aus zu sehen: Dichter Rauch stieg gestern Vormittag von einem Bauernhof in Predöhlsau auf. Ein Werkstattgebäude stand in Flammen, und der dabei entstehende Qualm stieg nicht nur hoch in die Luft, sondern lag wie Nebel im Rundling und auf den Höfen der kleinen Nordkreis-Ortschaft.
Weil gemeldet worden war, dass sich im Inneren des Gebäudes Öltanks und Gasflaschen befinden sollen, hatte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Großalarm gegeben, die Wehren aus Dannenberg, Hitzacker, Breese/M., Splietau, Damnatz, Gusborn und Penkefitz sowie die Schnelle Einsatzgruppe des DRK alarmiert. »Außerdem stehen die Häuser dort sehr dicht, so dass wir ein Übergreifen der Flammen auf die teilweise bewohnten Nachbargebäude und einen Kuhstall verhindern muss-ten», berichtete der Brandmeis-ter der Samtgemeinde Elbtalaue, Erhard Burmester. 80 Feuerwehrleute waren schließlich im Einsatz, um diese Aufgaben zu bewältigen. Dass die Flammen dennoch auf ein benachbartes Wirtschaftsgebäude übergriffen, sei dem starken Wind geschuldet, erläuterte Burmester. »Allerdings bekamen wir diesen zweiten Brand mit einem Löschangriff von innen schnell in den Griff, so dass das Gebäude gerettet werden konnte.»
Beim Werkstattgebäude gelang dies jedoch nicht mehr, es brannte komplett aus. »Zum Glück waren wir aber noch rechtzeitig genug da, um die Öltanks und die Gasflaschen von den Flammen abzuschirmen», stellte der Samtgemeindebrandmeister die Gefährlichkeit der Situation heraus. Den angerichteten Schaden könne man noch nicht endgültig beziffern, hieß es von der Polizei. Man gehe jedoch von rund 150000 Euro aus. Die Brandursache hingegen ist wohl klar. Offenbar war das Feuer bei Arbeiten in der Werkstatt ausgebrochen. Es sei zwar noch versucht worden, die Flammen mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bekommen, so ein Feuerwehrmann. »Es ging dann aber alles viel zu schnell, das Feuer breitete sich aus und mit Hausmitteln war nichts mehr auszurichten.»
Text: EJZ
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